Seitenradaufhängung

Nicht nur beim Side-Bike Gespann gibt es die missliche Toleranz in der Fahrzeugseitenneigung bei unterschiedlichen Beladungszuständen.

Leer: Das Fahrzeug steht waagerecht.

Fahrer steigt auf: Die Zugmaschine federt ein, es ergibt sich ein leichter positiver Sturz, der mit der Geradeausfahrt harmoniert.

Beifahrer steigen in den Beiwagen: Das Fahrzeug stellt sich in die Waage oder senkt sich rechts. Die Neigung reduziert die ungeteilte Freude an der Geradeausfahrt.

Um hier den optimalen Kompromiss zu finden, müsste jeweils die Vorspannung an der Seitenradfeder geändert, oder ein Verstellung an der Befestigung des Federbeines ersonnen werden. Der Querstabilisator und eine angepasste Hinterradfedereinstellung erlauben, das Einstellbauteil abschließend zu fixieren.

Hier ist so eine Lösung.

Ein Stahlexzenter, der statt der Distanzhülse am oberen Federbeinauge vebaut wird. Verwendet werden Schrauben der Größe M12 x 1,5, die Mindestdicke des Bausteinses sollte also 10 mm betragen. Durch Justage des Exzenters kann nun die optimale Fahrzeugneigung ermittelt und der beste Kompromiss gefunden werden. Nach diesem Prozess kann das Bauteil mit einem Sicherungsstift gegen Verdrehen gesichert werden, den eigentlichen Halt aber übernimmt dabei die Schraubverbindung in der Mitte mit dem entsprechenden Anziehmoment, die sich unter Last tendenziell vorspannt.

In der Sequenz unten sieht man die Wirkunsgsweise.



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