Elektrik - Zusätzliche Stromquelle und Lichtrelais

Das Thema heute ist eine zusätzliche Spannungsversorgung vorn für Zusatzscheinwerfer und Lichtrelais. Hab mich entschlossen, ein Kabel direkt von der Batterie zu holen, ehe die Kontakte am Zündschloss überlastet werden. Hier ein paar interessante Zutaten.

1Kabel, 4Quadrat. (2,50)
1 Kabelsicherung mit wasserdichetm Gehäuse, 4 Quadrat für Flachstecksicherungen (2,50)
2 Ringösen 6,3mm
1 Anschaltrelais 40A (2,30)
1 Schalter mit wasserd. Verhüterli und Oring-Fassung, wasserdichte LED Fassung m. grünem LED (zus. leider 9,00 Taler)

Alles beim freundlichen Elektronik Bastelbedarfer in der Stadt. Parken einsfuffzig, Schwätzchen unbezahlbar.



Die Flachsteck usw. am Pluspol der Badderie. Kabeldurchführung in passender Höhe, erst in die Ecke gebohrt, dann mit dem Lötkolben nachgearbeitet. Kabelstoss ist verspleisst und verlötet. Erst ein Kabel inne 6er Aderendhülse, dann das andere von der anderen Seite, Lot reinlaufen lassen fertig. Soll keiner glauben, dass er 4er Kabel mit Spielzzeugwerkzeug verquetschen kann. Ich jedenfalls nicht, oder nicht ordentlich. Schrumpfschlauch drüber, Batterieklarsichtschlauch drüber, sehr belastbare Isolierung. Der Schrumpfschlauch bewirkt, dass der PVC Schlauch nie mehr verrutscht.



Geschlitzter Badderieschlauch mit Sekundenkleber am Tank festgeklebt. Kabel reingedrückt.



Kabelpeitsche mit der o.g. Verbindung. Eine Ader for instant 2 for future use.


Das Vierer Kabel ist natürlich gewaltig, aber er hatte es gerade da, war ein Rest. Es erlaubt aber eben auch das laden der Batterie an einer 12V Steckdose, oder weitere Tricks, wie das Schleifen der Zündspulen über ein Relais oder alle Verbraucher, die wo über das Zündschloss laufen. Das kommt so ab dem 20. Lebensjahr.

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Elektrik - Ladestromrelais

Nachdem ich letztes Jahr zwei Gelbatterien mit der Lima kaputt geladen habe und vor kurzem ein Louis Billig Akku nach einer Tiefentladung seinen Geist aufgab, habe ich das Problem im XJ-Forum angesprochen um meiner neuen Batterie das Leben zu erleichtern. Werner gab eine sehr einfache Erklärung und eine ebenso einfache Lösung. Ich denke sie ist auf alle Mopeds übertragbar.

Problem:
1. Mopeds werden nass, Stecker und Schalter oxydieren.
2. Der Regler bezieht seine Information über den Ladezustand der Batterie aus der Zündung, damit im ausgeschalteten Zustand kein Strom auf die Limawicklung fliesst. B+ ist (mehrfach) gesteckt und geschaltet.

Effekt:
Bei der Messung wegen der Lichtstärke hatte ich schon gesehen, dass an der Zündung nur 12,1 V anliegen, während an der Batterie 12,9 Volt zu messen waren.
Der Regler bekommt also eine Information, dass nur 12,1 Volt, bzw. immer zu wenig, am Akku anliegen und dreht permanent voll auf. Bei der Yamaha 15,2V. Gel Akkus machen dabei innerhalb von drei Wochen einen dicken Bauch und sind nicht mehr ladbar. Das Gel kann sich beim Erwärmen nicht ausdehnen.
Säureakkus verdampfen die Flüssigkeit viel zu schnell. Wenn nicht wöchentlich nachgesehen und nachgekippt wird, nehmen die Bleikörper beim Laden Schaden.

Lösung:
Das (braune) Kabel, das dem Regler die Batteriespannung anzeigt, durchtrennen und ein Relais damit schalten. (Schliesser, 1x an).
Am Schalter des Relais B+ Anlegen und auf das (braune) Kontrollspannungs-Kabel zum Regler schalten. Jetzt wird die exakte Batteriespannung auf den Regler gegeben. Es wird bei der Yam zum Beispiel nur noch mit 14,2 Volt geladen, sobald die Kontrollspannung +12,5V beträgt, das hält jede Batterie aus.

schwarz = B-, rot = B+

Steckerbild bei XJ S, FJ, FZR und GTS. Bei der XJ F liegen noch drei weisse Kabel daneben.

Inzwischen konnte ich mit diesem Aufbau auch erfolgreich bei der XJ, der FJ und der GTS1000 Lima Hilfestellung geben. Das Schema scheint bei allen Limas zu funktionieren. Auch bei selbsterregten.
Generell kann das Problem auch durch Setzen eines Zündschlossrelais beseitigt werden, der Effekt ist hier der Gleiche. Die Wirkung für andere Verbraucher umfangreicher.

Dazu ein Link: Thema im GTS Forum

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Zugsichere Kabelklemmungen

Nicht jeder ist ein Freund gelöteter Quetschverbindungen. Eine Wertung nehme ich hier nicht vor. Nicht jedes Einsfünfer Kabel hat einen Querschnitt von einskommafünf Quadratmillimetern. Oftmals hat man nur Quetschverbinder mit der Angabe 1 - 1,5 qmm...

Kurzum: es lohnt sich jedesmal zu prüfen, ob das Kabel nicht doppelt in die Quetschhülle passt, oder ob das Spiel nicht doch etwas groß ist. Die umgeschlagene Kabelseele ist zugsicher.

Wer keine Probleme mit dem löten hat und sogar für den raschen Löterfolg Lötfett verwenden will, kann das gerne tun, ohne dass ihn Zweifel plagen müssen, ob es vielleicht doch irgendwann oxidiert.

Schritt 1: Kabel abisolieren

Schritt 2: Kupferseele verzinnen

Schritt 3: Verzinntes Ende bis auf 2mm abschneiden

Schritt 4: Erneut 8mm abisolieren, einführen und verquetschen.

Das Resultat ist einigermaßen zugsicher .

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